Metamorphose nach R. St. John

Die Bezeichnung Metamorphosis kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie Wandlung, Umwandlung oder Veränderung.

Bei der gleichnamigen Methode handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Fussreflexzonen-Massage, bei der die Reflexzonen an den Füssen und Händen, am Kopf und am Rücken massiert werden. Ziel der Methode ist es, körperliche und seelische Veränderungen beim Patienten zu erreichen.

 

Die Metamorphosis beruht auf der Vorstellung, dass die Ursachen für körperliche und seelische Störungen in der Zeit vor der Geburt zu suchen sind. Durch die sanfte Berührung bestimmter Reflexpunkte und -zonen am Kopf, am Rücken und an den Händen und Füssen ist es nach Ansicht der Metamorphosis-Therapeuten möglich, Zugang zu der vorgeburtlichen Zeit des Patienten zu finden. Die Behandlung löst energetische Blockaden auf und ermöglicht dadurch einen freien Fluss der Lebensenergie. Auf diese Weise wird ein Heilungsprozess in Gang gesetzt, der sich sowohl auf der physischen als auch auf der psychischen Ebene auswirkt.

 

  • Blockaden im Heilungsprozess
  • Stresserkrankungen
  • Prüfungsängsten
  • Lebenskriesen
  • chronische Erkrankungen

Der englische Heilpraktiker und Reflexologe Robert St. John (1914-1996) gelangte in den 1950er Jahren aufgrund seiner Beobachtungen bei der Behandlung von Patienten zu der Ansicht, dass während des Lebens auftretende Schwierigkeiten mit vorgeburtlichen Prägungen zusammenhängen. Daraufhin entwickelte St. John eine eigene Therapieform, die auf den Prinzipien der Zonentherapie und der Fussreflexzonen-Massage beruht und die zunächst unter dem Namen Pränatal-Therapie bekannt wurde. Robert St. John ergänzte die vorhandenen Reflexpunkte durch ein eigenes System von Punkten, über die auf die persönlichen Erfahrungen des Menschen vor der eigenen Geburt Einfluss genommen werden kann. Die Weiterentwicklung und Ergänzung der Pränatal-Therapie führte zur Umbenennung der Methode in Metamorphose.